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Studien bestätigen Effektivität

Sensitivität und Spezifität von ColoAlert wurden natürlich in einer großen Studie untersucht.

In der verblindeten, multizentrischen, diagnostischen Genefec 2-Studie wurden insgesamt 626 Patienten mittels Koloskopie, Okkultbluttest (FOBT), M2-Pyruvat-kinase-Test (M2-PK) und ColoAlert parallel untersucht. Genefec 2 ist der Arbeitstitel der ColoAlert zugrundeliegenden Testmethodik.

Die Studie wurde geleitet von Prof. Dr. Dr. M. Dollinger, Chefarzt am Klinikum Landshut und Leiter des dortigen Darmkrebszentrums. Durchgeführt wurde sie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und durch das Universitätsklinikum in Leipzig.

Alle Methoden zur Darmkrebsvorsorge wurden mit dem Goldstandard Koloskopie verglichen. Hierbei zeigte sich, dass ColoAlert eine Sensitivität von 85 % bei einer Spezifität von 90 % für die Erkennung von Darmkrebs erreicht. Damit erzielte das Verfahren in dieser Studie die genauesten Vorhersagewerte.1,2,3

Eine Reihe von weiteren klinischen Studien haben ebenfalls den großen Nutzen genetischer Analysen zur Darmkrebsfrüherkennung gezeigt, ebenfalls in Kombination mit einem Okkultbluttest, welcher auch bei ColoAlert angewandt wird.4,5

ColoAlert- steigert somit spürbar die Genauigkeit des konventionellen, von der S3-Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) empfohlenen Okkultbluttests durch den zusätzlichen Nachweis von tumorspezifischen Markern auf genetischer Ebene. Dies in Kombination mit seinen nicht-invasiven Charakter erhöht die Chancen, künftig mehr Darmkrebsfälle früher erkennen und erfolgreich behandeln zu können.




[1] Dollinger MM et al. Gastroenterology 134, 4 (Suppl 1) (2008), A-185.

[2] Dollinger MM et al. Poster, 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (2016), P095.

[3] Dollinger M et al. Der Internist, Volume 57, Issue 1 Supplement, April 2016

[4] Imperiale TF et al. N Engl J Med 370, 14 (2014), 1287-97.

[5] Ahlquist DA et al. Ann Intern Med 149, 7 (2008), 441-50, W81.